Initiatische Therapie

Pfad NebelWas ist die Initiatische Therapie?

Die Initiatische Therapie wurde vom Philosophen und Psychologen Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) und seiner Frau, der Psychologin Maria Hippius (1909-2003), entwickelt.

Der Begriff Initiatisch kommt von initiare und meint „das Tor zum Geheimen öffnen.“ Was ist das Geheime? Was bedeutet das konkret? Karlfried Graf Dürckheim erklärt es so: „Das sind wir selbst in unserem tiefsten Kern, in unserem Selbst, in unserem Wesen. Mit Wesen meinen wir hier die Weise, in der das überweltliche göttliche Sein in jedem Menschen in individueller Weise anwesend ist und in ihm und durch ihn hindurch manifest werden möchte in der Welt: in der Weise, die Welt wahrzunehmen, zu gestalten und zu lieben.

Kurz gesagt, die Initiatische Therapie zielt darauf ab, dass der Mensch Zugang zu seinem innersten Kern zu seinem göttlichen Ich erhält.

Wie verläuft die Initiatische Therapie?

Die Initiatische Therapie umfasst 4 Ursprungsmedien: Die Personale Leibarbeit, das Geführte Zeichnen, Aquarellfarbe, Tonerde und die Meditation ist ein begleitendes Exerzitium. Ergänzt werden sie durch Musik, Tanz, sowie der Traumarbeit.

Umrahmt wird die Therapie durch das WEG-begleitende Gespräch und die tiefenpsychologische Aufschlüsselung von Bildern, wie sie aus der individuellen Biographie, dem Traum und schöpferischem Tun hervortreten.

Bei Gruppenarbeit werden die Impulse aus der Gruppe genutzt.

Die Medien, wie Sie im Benediktshof gelehrt werden

  • Personale Leibarbeit: Die Personale Leibtherapie / Leibarbeit zielt auf eine transparente leibliche Selbstwahrnehmung. Das geschieht durch absichtslose Berührungen. Es entsteht ein Dialog zwischen dem Berührtem und seinem Begleiter. Unannehmbares wird erkannt und liebend angenommen.
  • Geführtes Zeichnen: dem begleitendem Gespräch folgt eine Spürübung. Der Teilnehmer ertastet mit geschlossenen Augen seine Zeichenbrett und das Papier. Danach werden Urformen zu Papier gebracht und eigene Bilder. Durch das „blinde“ Zeichnen gibt der Übende die Kontrolle auf und so bekommt der Teilnehmer Zugang zu seinem Inneren.
  • Arbeit mit der Tonerde: Auch die Tonerde wird mit geschlossenen Augen bearbeitet, unter Anleitung und dann später zur freien Gestaltung.
  • Arbeit mit der Farbe: Bei der Farbe wird mit offenen Augen gearbeitet und es werden anderen Sinne angesprochen und ist durchaus mehr die seelische Ebene.

Für wen ist die Initiatische Therapie geeignet?

Für Menschen, die auf der Suche nach sich Selbst und Ihrem innersten Kern sind. Für Menschen in einer Lebenskrise nach Verlust oder in Trauer, aber auch für Menschen, die ihre Lebensqualität insgesamt verbessern wollen.

Die Initiatische Therapie kann keinen Kranken heilen. Aber sie sorgt dafür, dass der Mensch besser mit den negativen Aspekten des Lebens klar kommt (Trennung, Tod, Verlust der Arbeit etc.) und er eine Stärke aus sich heraus entwickelt.

 

 

Bildquelle: https://mein.1und1.de
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