Wallfahrten

Klosterberg AndechsEnde des 15. Jahrhunderts entwickelte sich neben dem Pilgern eine neue Kultpraxis. Die Gnadenbildverehrung und Gemeinschaftsanliegen, die aus gesellschaftlichen Problemen wie Pest, Krieg und Teuerungen resultierten, führten zu der Kollektivform Wallfahrt.

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Wallfahrten werden immer in einer Gruppe, in Form von Prozessionen, in regelmäßigen Abständen, meist alljährlich zu einem bestimmten Termin, durchgeführt.

Zum Erscheinungsbild der Wallfahrt gehören Fahnen, Schilder, Kerzen, ein feierlicher Empfang am Wallfahrtsort und das Ablegen von Opfergaben. Der einmal von einer Wallfahrtsgruppe begangene Weg wird stets beibehalten. An ihm werden Bildstöcke, Wegkreuze und Wegkapellen errichtet und Bäume mit Bildern geschmückt.

Vor allem in Süddeutschland befinden sich viele berühmte Wallfahrtsorte, an denen die Marienverehrung eine besondere Stelle einnimmt. Deutschlands größter und bekanntester Wallfahrtsort ist Altötting. Die meisten Wallfahrtsorte- und -kirchen stehen in Verbindung mit einem Wunder, dass die Wallfahrt ausgelöst hat. Anhand der Votivtafeln, die oft im Eingangsbereich einer Wallfahrtskirche aufgehängt sind, kann man die Anliegen der Gläubigen sehen und wie Ihnen die Wallfahrt geholfen hat. Die Votivtafeln sind meist sehr schön gestaltet und erzählen eine Geschichte.

In den letzten Jahren wurde auch in einigen ehemaligen Wallfahrtsorten die Wallfahrtstradition wiederbelebt. Hier finden Sie eine Liste aller Wallfahrtsorte in Deutschland.